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    Wie sollen Diabetiker Fruchtzucker in seiner Wirkung für den Blutzucker einschätzen?
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    Wie sollen Diabetiker Fruchtzucker in seiner Wirkung für den Blutzucker einschätzen?

    Fruchtzucker kommt natürlicherweise in Lebensmitteln vor. So enthalten z.B. Früchte neben Traubenzucker (Glukose) auch Zucker (Sukrose) und Fruchtzucker (Fruktose). Die Mengen sind in den verschiedenen Früchten unterschiedlich.Früchte sind in Kohlenhydrat-Tabellen für Diabetiker in Portionen aufgelistet, die 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate enthalten (BE, KE). In diesen Kohlenhydrat-Portionen sind die natürlicherweise vorkommenden unterschiedlichen Zuckerarten enthalten. So haben Diabetiker eine grobe Einschätzmöglichkeit, welche Mengen an kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln sie gegeneinander austauschen können. Allerdings gibt die Auflistung in 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrat-Portionen wirklich nur eine grobe Einschätzmöglichkeit für den Blutzuckerverlauf und die erforderliche Insulindosis.

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    Wir wissen, daß der Blutzuckerverlauf nicht nur nach dem Kohlenhydratgehalt in Gramm beurteilt werden kann. Die Blutzuckerwirksamkeit von Lebensmitteln, auch als Glykämischer Index bezeichnet, hängt von vielen anderen Größen ab, die wir z.T. nicht einmal genau kennen. Dennoch wird die 'Grob-Einschätzung' in 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrat-Portionen in Deutschland von vielen Diabetikern praktiziert. Ein System zur genauen Blutzuckerwirksamkeit von Lebensmitteln ist auch kaum umsetzbar, da der Blutzuckerverlauf für viele Lebensmittel, Speisen und Getränke nicht bekannt ist. Für einige Lebensmittel wissen wir jedoch, daß sie eine besonders niedrige oder eine besonders hohe Blutzuckerwirksamkeit haben. Lebensmittel mit niedrigem Glykämischen Index sollten von Diabetikern häufiger gewählt werden, da diese sich nicht nur positiv für die Langzeit-Blutzuckerkontrolle, gemessen am HbA1c, auswirken, sondern auch günstige Effekte für die Blutfette und die Sättigung haben. Zu diesen Lebensmitteln zählen z.B. Gemüse, Früchte, Hülsenfrüchte, Ganzkorn-Getreideprodukte und Pasta (Nudeln aus Hartweizengrieß).

    Fruchtzucker, der früher von Diabetikern als Süßungsmittel benutzt wurde, heute aber nicht mehr als Zuckerersatz empfohlen wird, hat auch eine geringere Blutzuckerwirksamkeit. Üblicher Haushaltszucker ist jedoch in kleinen Mengen in seiner Blutzuckerwirksamkeit für Diabetiker kein Problem und Fruchtzucker hat, was den Kaloriengehalt betrifft, keinen Vorteil für Diabetiker. Deshalb verwenden Diabetiker heute kleine Mengen an Haushaltszucker und vermeiden die nicht einfache Einschätzung der Blutzuckerwirksamkeit von Zuckeraustauschstoffen. Ein Austausch von Fruchtzucker als Süßungsmittel gegen andere Kohlenhydrate ist nach dem üblichen Kohlenhydrat-Austauschsystem (Lebensmittel, die 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate enthalten können und gegeneinander ausgetauscht werden) nicht sinnvoll. Eine sogenannte 'Anrechnung' des noch verfügbaren Süßungsmittels Fruchtzucker in BE oder KH ist ebenfalls nicht sinnvoll. Da Diabetiker heute kalorienhaltige Zuckeraustauschstoffe kaum noch verwenden, entfällt auch die Unsicherheit in der Einschätzung dieser kalorienhaltigen Zuckeraustauschstoffe.

    Dr. med. Monika Toeller, Deutsches Diabetes-Forschungsinstitut Düsseldorf, 13.02.2002

    Redaktion: Dr. med. M. Stapperfend, Prof. Dr. med. W. A. Scherbaum

    Erstellt am: 27.02.2002
    Aktualisiert am: 26.10.2004

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