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Patientenfragen Diabetisches Fußsyndrom


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Wie äußert sich ein diabetisches Fußsyndrom?

Antwort von Dr. med. Birgel, Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf; Karsten Wurow, Fußambulanz Deutsches Diabetes-Forschungsinstitut Düsseldorf, Oktober 2002:

Wunden an den Füßen werden oft spät entdeckt. Meist fällt zuerst eine Rötung oder starke Hornhautbildung auf. Hornhaut spricht für eine verstärkte Druckbeanspruchung der Haut in diesem Bereich. Der bestehende Druck wird von den Hornhautplatten an das empfindlichere Gewebe darunter weitergegeben, sodass hier leicht Blutergüsse entstehen, die platzen können. Einblutungen unter Hornhautschwielen sind ein häufiger Befund. Falls dies gesehen wird, muss möglichst schnell von der Fußambulanz sowohl die Hornhaut als auch die Einblutung entfernt werden. Viele Fußwunden finden sich auch zwischen den Zehen als Ausdruck eines zu engen Schuhwerks. Hier ist v. a. eine Entlastung und regelmäßige Wundversorgung erforderlich.

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Führt Diabetes mellitus häufig zu Amputationen?
Antwort Antwort von Prof. Dr. med. Werner Scherbaum aus dem Deutschen Diabetes-Zentrum an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, aktualisiert Juli 2004:

Diabetes mellitus ist die häufigste Ursache für Amputationen, die nicht durch Verletzungen bedingt sind. Menschen mit Diabetes mellitus haben im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ein 15 - 40 mal größeres Risiko für eine Amputation an den Beinen. In Deutschland werden jährlich 28.000 Amputationen bei Diabetikern durchgeführt. » zur Übersicht
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