zum Anfang der Navigation (Tastenkürzel mit: Zugangstaste + n)zum Anfang der Hauptseite (Tastenkürzel mit: Zugangstaste + 5)zum Anfang der unteren Navigation (Tastenkürzel mit: Zugangstaste + 8)

Text: kleiner | normal | größer | invertieren

Kontakt | Übersicht | drucken

Anfang der Navigation
Level 1:Was ist Diabetes?
Level 1:Erkennen
Level 1:Behandeln
Level 1:Teste Dich selbst!
Level 1:Leben mit Diabetes
Level 1:Mitmachen – Die Service Ecke
Level 1:Forschung
Ende der Navigation
Artikel: Suchen & Finden

Artikel: Wir über uns
  • aktuell
  • qualitätsgesichert
  • unabhängig
  • Artikel: Risikotest

    Testen Sie selbst Ihr Diabetes Risiko!

    Termine  Termine
      Newsletter
    52 Experten  52 Experten
    Links  Links
    Archiv  Archiv
    Ende der linken Spalte
    Kontinuierliche Glukosemessung erfährt Aufschwung in den USA
    Startseite » Archiv
    Anfang der Hauptseite

    Kontinuierliche Glukosemessung erfährt Aufschwung in den USA

    (30.11.2007)

     
    Zeichnung: Dallimore
    Kontinuierliches Glukose-MonitoringDas kontinuierliche Glukose-Monitoring (Continuous Glucose Monitoring, CGM) ist ein innovatives Verfahren der Glukosemessung, das schon seit einiger Zeit in wissenschaftlichen Studien erprobt wird. In den USA hat es kürzlich einen Aufschwung erfahren, der ausgelöst wurde durch die Zulassung von zwei neuen Verfahren durch die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA: eine dreitägige kontinuierliche subkutane Glukosemessung für Kinder und eine siebentägige Variante für Erwachsene.

    Das CGM ermöglicht eine engmaschigere Erfassung der Glukosewerte und kann Patienten mit Diabetes einen Teil der lästigen und schmerzhaften Fingerstiche ersparen. Bei der neuen Technologie wird eine Nadel unter die Haut ins subkutane Fettgewebe eingeführt und kann dort bis zu drei bzw. sieben Tage verbleiben. Die Nadel ist mit einem Sensor gekoppelt, der die gemessenen Glukosewerte etwa alle fünf Minuten drahtlos an einen Monitor überträgt. Dieser Monitor kann in eine Insulinpumpe integriert oder auch als separates Gerät benutzt werden.

    Gemessen wird allerdings nicht die Glukose im Blut, sondern die Glukose in der Gewebsflüssigkeit. Letztere korreliert zwar gut mit der Blutglukose, hinkt aber dem aktuellen Blutglukosewert in der Regel etwa 15 Minuten hinterher. Deshalb auch die dringende Empfehlung der Diabetologen, sich nicht ausschließlich auf diese Art der Glukosemessung zu verlassen, sondern im Falle eines verdächtigen Wertes sofort die Blutglukose nach der üblichen Art zu messen und eventuelle Therapieentscheidungen nur darauf zu basieren.

    In wissenschaftlichen Studien mit kurzer Laufzeit konnte eine Verbesserung der Glukoseeinstellung, gemessen am HbA1c-Wert gezeigt werden. Langzeitstudien, die zuverlässige Aussagen darüber erlauben, ob ein kontinuierliches Glukosemonitoring wirklich zu einer Verbesserung der Stoffwechsellage und der Lebensqualität führt, stehen allerdings noch aus. Diese Frage, die gerade auch für Krankenversicherungen von besonderem Interesse ist, soll von einer neu aufgelegten, von der amerikanischen Juvenile Diabetes Research Foundation gesponserten Studie beantwortet werden. Insgesamt wurden 450 Patieneten rekrutiert, die ersten vorläufigen Ergebnisse sind allerdings nicht vor dem Ende des nächsten Jahres zu erwarten.

    In den USA wird das CGM von einigen Kankenkassen bezahlt, während viele Kassen dies mit der Begründung ablehen, dass der Beweis des medizinischen Nutzens noch nicht erbracht sei. Patienten, die das Gerät trotzdem wollen, müssen die nicht unerheblichen Kosten aus eigener Tasche bezahlen. Das Gerät selbst kostet bis zu 1 000 Dollar, dazu kommen noch etwa 350 Dollar pro Monat an Materialkosten. Von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland wird das CGM in bestimmten Fällen nach Rezeptierung durch einen Arzt und nach Prüfung der medizinischen Notwendigkeit durch die medizinschen Dienste der Krankenkassen vergütet.


    Die kontinuierliche Glukosemessung stellt einen innovativen und durchaus vielversprechenden Ansatz für Patienten mit schwer einstellbarem Diabetes dar. Langfristige Studien zum tatsächlichen Nutzen dieser Methode stehen allerdings noch aus.


    Dr. med. Heinz Nagel, freier Mitarbeiter von Diabetes-Deutschland.de, Deutsches Diabetes-Zentrum an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung

    Quelle: http://www.msnbc.msn.com/id/20824058/

    Ende der Hauptseite
    Anfang der unter Navigation

    Start | Nutzungsbedingungen | Übersicht | Termine | Archiv | 52 Experten | Links | Hilfe | Kontakt | Impressum | Seiteninhalt drucken

    © 2008 Diabetes-Deutschland.de

    zum Seitenanfang