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    Schwangerschaft: Komplikationen schon bei leichten Erhöhungen des Blutzuckers
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    Schwangerschaft: Komplikationen schon bei leichten Erhöhungen des Blutzuckers

    (27.08.2007) Anstiege des Blutzuckerspiegels während der Schwangerschaft bedeuten ein erhöhtes Komplikationsrisiko für die Mutter und das Kind. Eine große internationale Studie mit mehr als 23.000 schwangeren Frauen und ihren Babies hat gezeigt, dass bereits nur leicht erhöhte Blutzuckerwerte ernst genommen werden müssen.

    Hohe Blutzuckerspiegel gefährden Mutter und Kind
    Foto: DAK/Wigger
    Hohe Blutzuckerspiegel gefährden
    Mutter und Kind

    Boyd E. Metzger von der Northwestern University’s Feinberg School of Medicine, Chicago, stellte auf der diesjährigen wissenschaftlichen Jahrestagung der American Diabetes Association die Ergebnisse der HAPO-Studie vor (Hyperglycemia and Adverse Pregnancy Outcome Study). Dabei handelt es sich um eine 7-jährige große internationale Studie, die an 15 Zentren in 9 Ländern durchgeführt wurde. Das Ziel der Studie war es, bisher unbeantwortete Fragen zur Verknüpfung zwischen der Höhe der Blutzuckerspiegel im letzten Drittel der Schwangerschaft und dem Komplikationsrisiko für die Mutter und das Kind zu klären. Insgesamt konnten die Ergebnisse von 23.325 Frauen ausgewertet werden.

    Um die 28. Schwangerschaftswoche herum unterzogen sich alle Teilnehmerinnen einem Glukosebelastungstest und einer Nüchtern-Blutzuckermessung. Direkt nach der Geburt wurde außerdem das Nabelschnurblut untersucht, um die Insulin- und Glukosespiegel beim Neugeborenen zu bestimmen. Alle Ergebnisse wurden verblindet ausgewertet. Frauen, die mit ihren Blutzuckerwertenwerten während der Schwangerschaft deutlich zu hoch lagen, wurden aus der Studie herausgenommen und einer entsprechenden Behandlung zugeführt.

    Wie erwartet, waren Erhöhungen der Glukosespiegel bei der Mutter im letzten Drittel der Schwangerschaft mit einem Risikoanstieg für Kaiserschnitt, ein zu hohes Geburtsgewicht (Makrosomie), überhöhte Insulin- und zu niedrige Glukosespiegel beim neugeborenen Kind verbunden. Neue Erkenntnisse brachte jedoch die Beobachtung, dass die genannten Komplikationen bereits bei deutliche niedrigeren Blutzuckerspiegeln auftraten, als bisher angenommen. Es zeigte sich auch kein klarer Grenzbereich, unterhalb dem eine Risikoerhöhung nahezu ausgeschlossen werden konnte: Die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen bei der Mutter und dem Kind stieg linear mit den im letzten Schwangerschaftsdrittel gemessenen Blutzuckerwerten an.

    Um Konsequenzen aus den Ergebnissen der Studie zu ziehen, soll in naher Zukunft eine internationale Konsensusgruppe gebildet werden, die über neue (niedrigere) Grenzwerte bei der Diagnostik eines Schwangerschaftsdiabetes diskutiert.


    Dr. med. Anja Lütke, freie Mitarbeiterin der Deutschen Diabetes-Klinik des Deutschen Diabetes-Zentrums an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung

    Quelle: Metzger BE et al. Hyperglycemia and Adverse Pregnancy Outcome (HAPO) Highlights. Data presented at the 67th Scientific Sessions of the American Diabetes Association Symposium. Chicago, June 27

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