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    Hohes Risiko für Hüftfraktur bei Typ 1 Diabetes
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    Hohes Risiko für Hüftfraktur bei Typ 1 Diabetes

    (06.02.2006) Verschiedene Studien aus der Vergangenheit liefern Hinweise, dass Menschen mit einer Typ 1 Diabeteserkrankung oft eine geringere Knochendichte aufweisen als der Durchschnitt der Bevölkerung. Ursache hierfür ist eine Störung der Mineralisierung der Knochen bereits in jungen Jahren. Als Folge der unzureichenden Mineraleinlagerung kann das Risiko für Knochenbrüche erhöht sein: Besonders häufig sind beim Erwachsenen Hüftfrakturen bzw. Oberschenkelhalsbrüche. Wissenschaftler um Weimin Ye vom Karolinska Institut in Stockholm haben vor kurzem die Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlicht, die das Risiko für Hüftfrakturen bei Menschen mit Typ 1 Diabetes und gleichaltrigen Personen ohne Diabeteserkrankung verglichen hat.


    Infolge gestörten
    Knochenaufbaus ist bei Typ 1
    Diabetes die Hüfte bereits in
    mittlerem Alter gefährdet

    Ye und sein Team werteten Daten von 24.605 Patienten aus (12.551 Männer und 12.054 Frauen), die in den Jahren 1975 bis 1998 mit einem Typ 1 Diabetes in ein Krankenhaus eingewiesen wurden. Zum Zeitpunkt der Hospitalisierung waren alle Patienten jünger als 31 Jahre, das Durchschnittsalter lag bei 20,7 Jahren. Ab dem Zeitpunkt der Einweisung verfolgten die Wissenschafter die Krankengeschichte über einen mittleren Zeitraum von fast 10 Jahren. Während dieser Phase wurden insgesamt 121 Fälle mit Hüftfrakturen dokumentiert: Betroffen waren 51 Frauen und 70 Männer. Bei Diagnose der Hüftfraktur waren die Patienten noch sehr jung, die Frauen im Durchschnitt erst 41 bzw. die Männer 43 Jahre alt. Aus den vorliegenden Daten errechnete sich eine Wahrscheinlichkeit von 6,6 Prozent, dass ein Patient mit einem Typ 1 Diabetes bis zum 65. Lebensjahr eine Hüftfraktur erleidet.

    Wurden die Ergebnisse zur Hüftfraktur-Häufigkeit bei Typ 1 Diabetikern mit denen von gleichaltrigen Personen ohne Diabeteserkrankung verglichen, ergab sich für die Diabetespatienten ein um den Faktor 7,6 (Männer) bzw. 9,8 (Frauen) erhöhtes Risiko. Lagen bereits Diabetes-Folgeschäden vor (z. B. Augen-, Nierenerkrankung, Nervenausfälle oder Herz-Kreislauf-Komplikationen), stieg das Risiko für eine Hüftfraktur sogar um das 17 bis 42-fache an.


    Menschen mit einer Typ 1 Diabeteserkrankung sind deutlich gefährdeter, bereits in mittlerem Lebensalter eine Hüftfraktur zu erleiden. Im Durchschnitt ist etwa einer von 15 Diabetespatienten bereits vor dem 65. Lebensjahr betroffen.


    Dr. med. Anja Lütke, freie Mitarbeiterin der Deutschen Diabetes-Klinik des Deutschen Diabetes-Zentrums an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,
    Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung

    Quelle: Miao J, Brismar K, Nyren O et al. Elevated hip fracture risk in type 1 diabetic patients: a population-based cohort study in Sweden. Diabetes Care 2005; 28: 2850-2855

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