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    Leberwerte können Herzkreislauferkrankungen voraussagen
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    Leberwerte können Herzkreislauferkrankungen voraussagen

    (16.11.2005) Die Gamma-Glutamytransferase, abgekürzt GGT, ist ein Leberenzym, welches zur Überprüfung der Leberfunktion routinemäßig gemessen wird. Dieser Wert ist zudem ein Marker, der einen chronischen Alkoholmissbrauch oder eine anderweitige Leberschädigung anzeigen kann.

    Leber
    Der Blick auf die Leberwerte
    kann helfen auch das Herz-
    Kreislauf-Risiko zu beurteilen

    Eine 17 Jahre dauernde Studie mit insgesamt 163.944 Männern und Frauen konnte einen statistisch bedeutsamen Zusammenhang zwischen dem erhöhten Leberwert GGT und dem Auftreten von Herz-Kreislauferkrankungen zeigen.

    Männer, die zu Beginn der Studie einen leicht erhöhten GGT-Wert hatten, starben um 28 Prozent häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei hohen GGT-Werten stieg das Risiko sogar um 64 Prozent. Bei Frauen mit einem leicht erhöhten GGT-Wert stieg das Risiko um 35 Prozent und bei hohen GGT-Werten um 51 Prozent.

    Männer, die einen erhöhten GGT-Wert aufwiesen, starben häufiger an chronischen Herzerkrankungen, Herzinsuffizienz oder Schlaganfällen. Das Risiko für Herzinfarkte war jedoch nicht erhöht. Frauen mit einem erhöhten GGT hatten für alle Formen der Herzerkrankungen ein erhöhtes Risiko mit Ausnahme für Schlaganfälle.

    Bei dieser Studie wurden jedoch weitere Begleitumstände außer Acht gelassen, die das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen. Dazu zählen die Blutfettwerte, Entzündungsmarker (C-reaktives Protein), Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, Ernährung sowie genetische Veranlagung und psychosoziale Faktoren.
    Dennoch erweitert dieser Parameter die Chance auf Früherkennung, da der Leberwert GGT mit Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Übergewicht (Adipositas), Diabetes und erhöhten Blutfettwerten korreliert und die Bekämpfung dieser günstige Auswirkungen auf den GGT haben. Der Blick auf die Leberwerte kann dazu beitragen, das Risikoprofil für Herz-Kreislauferkrankungen frühzeitig abzuschätzen und besonders bei Menschen mit Diabetes helfen, diesen Erkrankungen vorzubeugen. Der Untersuchungsaufwand ist relativ gering, da hierfür nur eine Blutprobe entnommen werden muss.

    Gunilla Erdmann, freie Mitarbeiterin der Deutschen Diabetes-Klinik des Deutschen Diabetes-Zentrums an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung

    Quelle: Ruttmann et al. Gamma-glutamyltransferase as a risk factor for cardiovascular disease mortality: an epidemiological investigation in a cohort of 163,944 Austrian adults. Circulation. 2005 Oct 4;112(14):2130-7

     

     


     

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