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    Mütterlicher Fettstoffwechsel beeinflusst Fettstoffwechsel des ungeborenen Kindes
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    Mütterlicher Fettstoffwechsel beeinflusst Fettstoffwechsel des ungeborenen Kindes

    (30.08.2004) Stark übergewichtige Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) bekommen trotz Kontrollen des Blutzuckerstoffwechsels häufig für das jeweilige Schwangerschaftsalter zu große Kinder. In Berlin wurde jetzt untersucht, inwieweit der mütterliche Fettstoffwechsel die Blutfettwerte des ungeborenen Kindes und sein Wachstum beeinflussen.

    Kleines Baby

    Studie zum Wachstum des Ungeborenen Kindes:

    Bei 173 Schwangerschaften mit Gestationsdiabetes wurden bei Diagnose des Schwangerschaftsdiabetes und vor der Entbindung Cholesterin und Triglyceride im mütterlichen Blutserum und im Nabelschnurblut bestimmt. Dann wurden Wechselbeziehungen zwischen den mütterlichen Blutfettwerten und denen des ungeborenen Kindes und den Wachstums-Parametern der Kinder ermittelt.

    Ergebnisse:

    Mütterliches Cholesterin und Triglyceride bei Diagnose des Schwangerschaftsdiabetes zeigten eine schwache Wechselbeziehung mit dem Bauchumfang des ungeborenen Kindes (p= 0.001, r=0.19 und 0.25). Die bei Entbindung gemessenen Werte zeigten weder mit dem Geburtsgewicht noch dem Body-Mass-Index des Neugeborenen eine Wechselbeziehung. Alle mütterlichen Blutfettwerte bei Entbindung waren statistisch bedeutend mit den kindlichen Werten im Nabelschnurblut verbunden (p= 0.038;0.000, r=0.32;0.38). Mütterliche Cholsterin- oder Triglyceridwerte über einem Wert von 240 mg/dl waren verbunden mit erhöhten Blutfettwerten im Nabelschnurblut (nach Obladen) (12.5 vs 35%, p=0.001 für Cholesterin; 56 vs 83.6%, p=0.04 für Triglyceride). Kindliche Triglyceride im Nabelschnurblut zeigten einen Bezug zum Geburtsgewicht des Kindes. Je höher die Triglyceride im Nabelschnurblut waren, desto kleiner war das Geburtsgewicht und der Body-Mass-Index des Kindes (p= 0.02 r= -0.23; p=0.001, r= -0.34). Die Triglyceride im Nabelschnurblut von Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht unter der 10. Perzentile (*) waren bei 75 Prozent der Kinder erhöht, bei einem Geburtsgewicht über der 10. Perzentile war dies nur bei 25 Prozent der Kinder der Fall (p= 0.01).

    Mütterliche Blutfettwerte erwiesen sich nicht als Vorhersagefaktor für abnormes Wachstum des ungeborenen Kindes, sie haben jedoch einen Einfluss auf den Fettstoffwechsel des ungeborenen Kindes. Eine Wachstumsverzögerung, nicht jedoch ein übermäßiges Wachstum, ist mit hohen Fettwerten im Nabelschnurblut verbunden. Das könnte auf einen erhöhten Fettabbau bei katabolem Stoffwechsel (Abbaustoffwechsel) hinweisen.

    *Perzentile: Das Körpergewicht eines Kindes in Perzentilen ausgedrückt bedeutet, dass das Gewicht in Bezug auf das durchschnittliche Gewicht von Neugeborenen, die mit dem gleichen Schwangerschaftsalter geboren wurden, angeben wird. Ein Körpergewicht auf der 50. Perzentile bedeutet, dass 50 Prozent der Kinder gleichen Schwangerschaftsalters und gleichen Geschlechts leichter als das betreffende Kind sind; Körpergewicht auf der 3. Perzentile bedeutet, dass 3 Prozent der vergleichbaren Kinder leichter als das betreffende Kind sind.


    Priv.-Doz. Dr. med. Ute Schäfer-Graf, Klinik für Geburtsmedizin, Vivantes Klinikum Berlin-Neukölln, Berlin

    Quelle: Parameter des maternalen und fetalen Fettstoffwechsels und deren Einfluss auf das fetale Wachstum bei Schwangerschaften mit Gestationsdiabetes. Kulbaka I.(1), *Schäfer-Graf U.(2), Bührer C(3), Bühling K('), Kjos S.(4), Vetter K.(1) (1) Charite, Campus Vrchow-Klinikum, Klinik für Geburtsmedizin, Berlin, (1)Vvantes Klinikum Neukölln, Klinik für Geburtsmedizin, Berlin, (1) Charite, Campus VrchowKlinikum, Klinik für Neonatologie, Berlin, (4) University of Southern Califomia, Dep. of Obstetrics, Califomia, Los Angeles Vortrag auf der 40. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, Hannover, Mai 2004, Diabetes und Stoffwechsel 13 (2004), Supplement-Heft 1, 44 (Abstract)

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